Ein Traum wird wahr - Südafrika <3

Ein Wochenende auf eigene Faust

Dienstag, 02.12.2014

Am Freitag holten wir als Erstes das Auto ab, welches wir für das Wochenende gemietet hatten. Unser Plan war, die Gegend selbst ein wenig zu erkunden. Gesagt, getan. Zu Beginn drehte ich mit dem Leihwagen eine Runde, um das Fahren auf der anderen Straßenseite zu lernen. Da der Kleinbus, in dem 8 Personen Platz hatten, nagelneu war, mussten wir besonderes aufpassen. Doch alles verlief reibungslos und Johanna sowie ich waren prima Fahrer.

Nach dem wir den Rest der Mädels eingeladen hatten, starteten wir unsere Tour. Den ersten Stop machten wir in Muizenburg. Dort tümmelten unzählige Surfer im Wasser und am Strand umher. Wir gönnten uns ein leckeres Frühstück im Knead, was eine Empfehlung von Hayley war, die sich absolut gelohnt hatte. Nach der guten Stärkung fuhren wir weiter nach St. James um die bekannten bunten Strandhäusen zu begutachten. Farbenfroh aneinandergereiht stehen die kleinen Häuschen am Strand, an dem wir gemütlich entlang spazierten. Anschließend ging es weiter nach Kalk Bay, wo wir die kleinen extrawaganten Läden besuchten die es dort gibt. Mein Highlight bei unserem dortigen Aufenthalt war ein Boot, das den Namen Linda trug. Leider fuhr es, auf einem Autoanhänger an mir vorbei und befand sich nicht, so wie es sich eigentlich gehört, im Wasser. Als nächstes hielten wir in Simon`s Town, um einen Blick auf den niedlichen Hafen zu werfen. Lang blieben wir hier allerdings nicht. Danach erreichten wir Kommitjie, eine kleine Ortschaft am Meer, welche aus vielen weißen Häusern besteht. Hier legten wir uns füe eine Weile an den Strand. Durch den starken Wind, wurde einem der Geruch der herrangespülten Algen, kräftig in die Nase geblasen. Igendwann merkten wir auch, das wir es uns an einem Hundestrand gemütlich gemacht hatten. Denn es war fast kein Mensch zu sehen und die Einzelnen, die vorbei kamen waren immer mit Hund unterwegs.

In Nordhoek gab es auch noch einen kurzen Stop, um den rießigen weißen Sandstrand vom Parkplatz aus zu begutachten. Hier standen überall Schilder, die davor warnten sein Auto nicht unbeaufsichtigt stehen zu lassen, da viel eingebrochen wird. Deshalb bestaunten wir den Strand aus der Ferne und fuhren weiter. Mit dem Auto ging es nun, über den Chapmans Peak Drive, zu unserem letzten Ziel Camps Bay. Hier suchten wir als aller erstes die Bachlorvilla, welche wir auch fanden. Wie wir später herrausgefunden haben, laufen gerade die Dreharbeiten und wir vermuten, das die Frauenstimmen, die wir dort hörten, den neuen Kandidatinen gehörten. Dann ging es zum Pick and Pay, einer Supermarktkette in Südafrika. Hier besorgten wir uns die Sachen, die wir für das anschließende Picknick am Strand benötigten. Mit frischem Baguett, Schinken, Käse, Salami, Tomaten, Ananas uns vielem mehr, genossen wir den traumhaften Sonnenuntergang am Meer.Ein schöner erster Tag ging in Camps Bay, am Fuße des Tafelbergs, zu Ende.

Am Samstag starteten wir dann in Richtung Paternosta, was auf deutsch Vater Unser heißt. Immer entlang an der Westküste, erreichten wir nach 2 Stunden fahren unser Ziel. In einem süßen Restaurant, direkt am Strand, aßen wir Mittag. Für mich gab es frische Calamaris mit Pommes und Brot. Danach machten wir uns auf nach Langebaan, einem Urlauberort, der einst von Niederländern erbaut wurde, deshalb auch der Name. Von hier aus konnte man auch einen ersten Blick auf die Lagune des West Coast Natinalparks werfen, in den wir als nächstes fuhren. Im Nationalpark gab es Dünnen aber auch Sträuße, Schildkröten und viele andere Tierchen. Wir legten eine längere Pause an der bezaubernden Lagune ein, deren Wasser türkis und glasklar, sowie lauwarm war. Man kam sich ein wenig vor wie im Paradies. Da auf unserem Tagesplan aber noch mehr stand, verließen wir den Park gegen halb fünf wieder und fuhren weiter zum Bloubergstrand. Von hier kann man frontal auf den Tafelberg schauen und erkennt erst einmal so richtig, warum der Berg diesen Namen trägt. Da das Restaurant Blue Peter total überfüllt war, machten wir erneut ein Picknick am Strand und sahen ein weiteres Mal der Sonne beim untergehen zu.

Sonntagmorgen machten wir uns auf nach Stellenbosch, um den berühmten Markt zu besuchen, der dort jeden Sonntag stattfindet. Hier kann man alles kaufen was das Herz begehrt. Von Schmuck über Klamotten, bis hin zu Essen, Trinken und andere tolle Andenken. Nebenan befand sich ein großes Erdbeerfeld, auf dem wir uns zwei große Schalen frische Erdbeeren pflückten.

Nach einer kleinen Runde durch Stellenbosch und einem kurzem Abstecher zu Hause, um die Einkäufe ab zu liefern, fuhren wir weiter nach Bettys Bay. Hier besuchten wir den Harold Porter National Botanical Garden. Eigentlich wollten wir die Wasserfälle bestaunen, die der Garten zu bieten hat, aber leider waren die Brücken dort hin gesperrt, da diese völlig unterspült waren. Also breiteten wir unsere mitgenommenen Decken aus und futterten vergnügt die Erdbeeren, die wir am Vormittag gepflückt hatten. Den 1. Advent verbrachten wir so zu sagen mit Nikolausmützen auf dem Kopf, bei 30 Grad in einem blühendem, schön angelegten Pflanzenparadies.

Auf der Heimfahrt hielten wir noch in Gourdans Bay und liefen über die Hafenpromenade. Auf der Gegenüberliegende Seite konnte man die Orte Strand und Somerset West sehen. Nach dem begutachten der kleinen Boote, die dort alle anlegten, ging es nach Hause. Den Abend und somit auch das ganze Wochenende, beendeten wir mit dem Anzünden der ersten Kerze unseres Advendskranzes. Dieser besteht aus eine kaputten Bratpfanne, Weihnachtskugeln und natürlich vier Kerzen. Tannenzweige gibt es hier nicht!

Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes erstes Adventswochenende und einen guten Start in die Woche. Viel Spaß beim lesen, bis bald, eure Linda

 

Im Stadion

Sonntag, 30.11.2014

Am Mittwoch ließen wir uns, von unserem lieben Monty nach Kapstadt bringen, denn diesmal stand das Kapstadter Stadion auf dem Programm. Also stärkten wir uns auf dem Food Market, mit vielen verschiedenen Köstlichkeiten und liefen anschließend zum Stadion. Dort angekommen, zeigten wir erst einmal unsere Eintrittskarte vor, die wir eine Woche vorher für gerade mal 60R, das sind ca. 4 Euro, gekauft hatten. Also ein billiges Fußballspiel, wenn man es mit Deutschland vergleicht.

Als wir ins Stadion kamen, war dieses noch völlig leer. Leider füllte es sich auch zu Beginn und während des Spiels nicht. Von den 55000 Zuschauern, die Platz im Stadion hätten, waren ca. 500-1000 Leute da. Trotz allem herrschte eine unglaublich gute Stimmung und die Fans feuerten ihre Mannschaften sehr intensiv an. Es spielte Ajax Cape Town, welche in der Tabelle auf Rang zwei liegen, gegen Bloem Celtic. Wir hielten natürlich auch zu Ajax und feuerten sie kräftig an, was half, denn wir haben 1:0 gewonnen.Die Lautstärke im Stadion war trotz der wenigen Zuschauer sehr laut, da die Fans, die durch die Fussball – WM 2010 bekannten Vuvuzelas tatkräftig einsetzten. Wir fragten uns wie laut es wohl sein mag, wenn das Stadion voll ist.

The Cape Town Stadium wurde nur für die Fußballweltmeisterschaft 2010 erbaut und kostete 4,5 Milliarden Rand. Die Deutsche Nationalmannschaft spielte hier damals gegen Argentienien und gewann.Meine persönlichen Highlights an diesem Abend waren, eine Tüte Popcorn für nicht mal einen Euro, sowie die vielen Toiletten und Waschbecken, die für die Besucher zur Verfügung standen.Es war ein schöner Fußballabend, mit gutem Ergebnis und genialer Stimmung.

 

Die Garden Route

Montag, 24.11.2014

Heute erzähle ich euch von einem sehr aufregendem Wochenende. Am Freitag Morgen wurden wir von Andrew, einem Hotspotfahrer, abgeholt. Als wir einstiegen sahs der ganze Kleinbus bereits voll. Mit einem weiteren Deutschen, einem Brasilianer, einer Gruppe aus Finnland und Schweden, sowie einer Britin und Niederländerin verbrachten wir das letzte Wochenende.

Die Fahrt bis zum ersten Ziel dauerte eine ganze Weile. Entlang an der Südküste fuhren wir ca. 5 Stunden, mit Pause, bis wir das Game Reserve Botlierskop Day erreichten. Dort nahmen wir an einem 4 x 4 Game Drive teil. Für mich war das leider nicht mehr ganz so spannend und aufregend, da ich Elefanten, Giraffen, Zebras und viele andere Tiere bereits in meiner Zeit im Krüger Park gesehen hatte. Trotz allem war es schön, noch einmal ein richtiges Afrikafeeling zu bekommen.

Nach 2,5 Stunden war die kleine Safari vorbei und 2 andere Tiere warteten bereits auf uns. Zusammen mit Laila, einer Löwin und dem Löwen Mufasa durften wir spazieren gehen. Was für ein Abenteuer, schließlich kann nicht jeder von sich behaupten einmal mit so einem Raubtier spazieren gegangen zu sein. Jeder von uns bekam einen Holzstecken, den wir während des Lion`s Walks bei uns tragen mussten, da die Löwen Angst vor ihnen haben. Eine Stunde lang liefen wir mit den brachtvollen Tieren durch ihre vertraute Umgebung, machten viele Fotos und sahen zu, wie sie auf Bäumen kletterten. Nachdem der Walk beendet war, ging es für uns Richtung Hostel. Im Afrovibe Backpackers, das sich in Sedgefield befindet, verbrachten wir unsere erste Nacht. Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir an der Unterkunft an, die direkt am Strand lag. Deshalb konnten wir glücklicherweise auch noch das tolle Bild der untergehenden Sonne hinter dem Ozean, genießen.

Zum Abendessen nahmen wir wieder an einem Braai teil. Diesmal gab es Reis mit Hühnchen, dazu eine Art Soße mit Kartoffel und Gemüsestücken sowie frisches Brot. Ein kühles Savana half gegen den Durst, was wir tranken, während wir am Lagerfeuer sahsen und unsere Füße in den Sand steckten. Anschließend ging es ins Bett, wo eine neue Herausforderung auf uns wartete. Diesmal schliefen nämlich alle Tourteilnehmer in einem Zimmer und mussten sich somit auch ein Bad teilen.

Am nächsten Morgen ging unsere Tour weiter zur Bloukrans Bridge, der höchsten Bungee Jump Brücke der Welt. Diese wurde 1997 erbaut und liegt ca. 40km von Plettenberg Bay entfernt. Bereits am Freitag dachte ich viel darüber nach, ob ich springen soll oder nicht. Was werden meine Eltern, Geschwister, die Familie oder die Freunde davon halten!! Viele Fragen schossen mir durch den Kopf, aber nach der Ankunft an der Brücke, am Samstag Morgen, entschied ich mich ziemlich schnell und spontan, das ich es mache. Nach dem ich bezahlt hatte und gewogen wurde gab es kein zurück mehr. Der ganze Sprung war ein reinstes Abenteuer und ist einen extra Blogeintrag wert, in dem ich alles ausführlich erzählen werde. Fakt ist, ich bin mit einem 216m langem Seil an den Füßen in die Tiefe gesprungen, mit Blick auf den Indischen Ozean. Durch meinen ganzen Körper schoss Adrenalin und ich hatte Tränen in den Augen, als ich Kopf über in der Luft baumelte. Ich war einfach nur unheimlich glücklich und stolz auf mich selbst. HAMMERGEIL sagte der Südafrikaner, der mich wieder nach oben brachte. Aber wie gesagt, ich werde noch einen extra Eintrag nur über den Bungee Jump schreiben.

Am selben Tag fuhren wir noch nach Knysna, einem unheimlich schönen Ferienort, in dem viele Villen stehen. Von dem Aussichtspunkt The Heads, konnte man einen weiten Blick auf die Sandsteine, den Indischen Ozean und die Meeresarme genießen. Anschließend ging es zum Kanu fahren in den Wilderness National Park. Dort hatten wir Zeit ein wenig Sonne zu tanken und uns vom Wasser treiben zu lassen, wenn man keine Lust auf körperliche Anstrengung hatte. Es war eine feuchtfröhliche Kanufahrt, die für einen nassen Hintern und gute Zusammenarbeit sorgte. Denn nur gemeinsames und richtiges Paddeln brachte einen sicher zurück ans Ufer.

Am Abend ging es dann nach Oudtshoorn, wo wir im Paradise, eines der vielen Hostels, übernachteten. Diesmal waren wir nur zu fünft im Zimmer, was ein wenig entspannter war. Zum Abendessen gab es diesmal Strauß, ein übliches Gericht in Südafrika. Ich persönlich fand es sehr lecker, da das Straußenfleisch einen leicht süßlichen Geschmack hatte. Nachdem wir den Abend mal wieder mit einem Savana, nur diesmal in der Hängematte ruhig ausklingen ließen, ging es ins Bett.

Der letzte Tag unserer Tour sollte auch noch einmal tierisch werden. Gleich nach dem Frühstück ging es zur Buffelsdrift Game Lodge. Hier hatten wir das Vergnügen Elefanten einmal hautnah zu erleben. Neben dem Reiten, auf dem Rücken, der großen Dickhäuter, durften wir sie auch streicheln, füttern und ihnen beim Ball spielen zu schauen. Zwei Elefantenbullen und eine Eledantendame, die Malaika hieß, versüßten uns den Vormittag mit ihrem Charm. Ich probierte sogar ein Stück vom Elefantenfutter, welches aus Mais und getrocknetem Gras zu kleinen Pellets zusammen gepresst war.. Zum Abschied wedelten die ,für mich, unheimlich schönen Tiere mit ihren Ohren und winkten mit ihren Rüsseln.

Danach ging es weiter zur Cango Caves, also Cango Höhle, wo wir an einer Führung teilnahmen. Heimlich schleußten wir uns unter eine deutsche Rentnergruppe, damit wir die Erzählungen verstehen konnten. Neben zahlreichen Stalagmiten und Stalagtiten, durften wir auch erfahren welch tolle Akustik die Höhle zu bieten hat. Gleich zweimal sang unsere Gruppenführerin für uns, ein Lied davon war die Südafrikanische Nationalhymne. Es war eine sehr lustige, schöne Führung mit Gämsehautfeeling und ein gutes Ende einer langen, anstrengenden aber definitiv erfolgreichen und sehenswerten Tour.

Auf der Heimfahrt nach Somerset West, welche wieder ca. 5 Stunden dauerte und sich wie eine Ewigkeit anfühlte, machten wir noch einen kurzen Stop bei Ronnies SEX Shop. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt alle genau so falsch wie ich. Ronnies Shop ist wie eine Art Kiosk, der sich an der bekannten Road 62 befindet. Hier kann man anhalten um einfach eine Pause zu machen, etwas essen oder trinken und sich die Beine vertreten. Da der Laden anfangs leider fast keine Gäste hatte, setzte Ronnie einfach noch das Wort Sex hinter seinen Namen und seit dem erwartet er täglich viele Besucher aus aller Welt In der Bar hängen tausende Visitenkarten und Kleidungstücke, die die Besucher als Andenken da lassen. Diesen Laden muss man einfach mal gesehen haben.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim lesen und mit den folgenden Bildern, sowie einen guten Start in die Woche. Bis ganz bald, eure Linda   

 

Der Lion's Head

Donnerstag, 20.11.2014

Gestern, ließen wir uns am Nachmittag, von Monty, nach Kapstadt fahren. Von dort aus bestiegen wir den Lion's Head. Also übersetzt Löwenkopf, der direkt neben dem Tafelberg liegt. Der Berg ist ganze 669m hoch und bekannt für die traumhaften Sonnenuntergänge, die man von dort sehen kann. Deshalb ist es üblich am frühen Abend den Lion's Head zu erklimmen, damit man pünktlich zum “Sunset” oben ist. Der Weg war sehr gewöhnungsbedürftig. Erst ganz normal, dann wurde es steinig und zum Schluss mussten wir sogar richtig klettern. Auf in den Felsen genagelten Hacken mussten wir Schritt für Schritt nach oben steigen.

Doch die Anstrengung hat sich mal wieder gelohnt. Nass geschwitzt, aber glücklich, genossen wir die geniale Aussicht über Kapstadt und Camps Bay mit seinem tollen Sandstrand. Camps Bay liegt an der Rückseite des Tafelberges, welche die 12 Apostel zeigt. Man soll aber gar nicht erst anfangen zu zählen, es sind nämlich viel mehr. Der Ort Camps Bay ist bekannt für seine großen und brächtigen Villen. Hier steht auch die aus RTL berühmte Bachlorvilla, in der der Bachlor jedes Jahr seine Traumfrau sucht und ordentlich Rosen verteilt. Wir wollen die Villa auch noch aufsuchen. Vielleicht haben wir Glück und können einen Blick auf die Dreharbeiten oder sogar den neuen Bachlor erhaschen.

Aber ich will mal nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ablenken. Schließlich war der Hauptgrund für unsere Kletterpartie, der tolle Sonnenuntergang, der uns erwartete. Circa 19Uhr war es soweit und wir konnten auf einen gelbrot – orange gefärbten Himmel schauen, der sich im Meerwasser spiegelte. Dazu zogen, wie ein Wasserfall, schneeweiße Wolken über den Tafelberg. Die Segelboote und anderen großen Schiffe machten das Bild perfekt. Eine Ewigkeit genossen wir dieses unheimlich schöne Schaubild. In der Dämmerung machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Da das Klettern im Dunklen zu gefährlich gewesen wäre. Kapstadt erstrahlte mittlerweile in einem Meer aus Lichtern. Genauso wie Camps Bay und der große Hafen von Cape Town.Es wurde immer dunkler und das letzte Stück benötigten wir sogar eine Taschenlampe.

Unten angekommen, wartete Monty schon ganz sehnsüchtig auf uns und nahm uns ganz lieb in Empfang. “Der Table Mountain sagt Gute Nacht”, meinte er zu uns, als wir in den Bus stiegen. Es war mal wieder ein genialer, lustiger und aufregnder Ausflug mit unvergesslichen Bildern. Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Abend und später eine gute Nacht. Eure Linda

Ein Wochenende in Kapstadt

Montag, 17.11.2014

 

Am Freitag Morgen machten wir uns mit unseren Rucksäcken auf den Weg zum Bahnhof nach Somerset West. Von dort aus fuhren wir nach Kapstadt. Die Zugfahrt dauerte ca. eine Stunde und kostete uns nur 18 Rand (ein bisschen über einen Euro), in der Ersten Klasse.

Sowas ist wahrscheinlich in Deutschland unmoeglich. In Kapstadt angekommen, liefen wir zum Hostel, welches wir für zwei Nächte gebucht hatten. Das Once in Cape Town, liegt in der Nähe der Long Street und ist somit prima geeignet für feierfreudige und vor allem junge Leute.

Nachdem wir unser Gepäck abgegeben hatten, machten wir uns auf den Weg zur Hop on Hop off Tour. In einem großen roten Doppeldeckerbus, ging es durch Kapstadt und um den Tafelberg herum. Wir fuhren an der großen Universität vorbei, an der man beispielsweise Medizin studieren kann und am Krankenhaus, in dem die erste Herztansplantation stattfand. An verschiedenen Haltestellen hatten wir die Moeglickeit aus zu steigen und uns verschiedene Sachen an zu schauen. Unser erster Stop war der Botanische Garten in Kirstenbosch. Ein Zauber aus vielen exotischen Blumen und Bäumen am Fuße des Tafelbergs. Nach einem gesunden Mittagessen und einem Spaziergang über eine große, in der Luft hängende Brücke im Botanischen Garten, ging es mit dem Bus weiter Richtung Hout Bay. Leider lies uns das Wetter im Stich und es begann aus Kannen zu Regnen. Deshalb beschlossen wir im Bus sitzen zu bleiben, denn durch das nasse Grau konnte man eh nichts sehen. An der Waterfront entschieden wir noch eimal aus zu steigen, um uns von der Kälte und Nässe ein wenig zu erholen. In einer Art Markthalle, in der es fast nur Essenstände gab, gönnten wir uns einen leckeren Crape und probierten unser erstes Biltong.

Biltong ist getrocknetes Fleisch und besonderes bekannt und beliebt in Südafrika. Zum testen gab es Kudu, Springbock, Beef und viele mehr.

Nachdem unsere Rundfahrt leider sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, beschlossen wir nach dem beziehen der Zimmer auf die Long Street feiern zu gehen. Als erstes starteten wir dem Beerhouse einen kurzen Besuch ab, zogen aber nach ein paar Minuten gleich weiter in die Shotbar. Dort tranken wir Cocktails und tanzten alleine auf der Bühne. Aschließend ging es weiter ins Dubliners, einer Disko mitten auf der Long Street. Hier verbrachten wir den restlichen Abend und tanzten bis in die Morgenstunden. :) Von diesem Abend gibt es leider auch keine Bilder, da niemand seine Digitalkamera mitgenommen hatte. Die Gefahr, das einem das Handy oder andere Wertsachen geklaut werden, ist auf der Long Street sehr hoch.

Am Samstag starteten wir nach einem guten Frühstück im Hostel unsere Shoppingtour. Da das Wetter immer noch nicht besser war, besuchten wir erneut den Green Market, auf dem wir unser Können im Handeln unter Beweis stellen konnten. Außerdem machten wir die Geschäfte auf der Long Street, sowie die in der Waterfront unsicher. Im Cafe San Marco kauften wir jeder ein rießiges und unglaublich gut schmeckendes Eis, welches wir uns dann vor dem übergroßen Weihnachtsbaum schmecken ließen. Am Abend ging es dann ins Mama Afrika, ein afrikanisches Restaurant. Dort probierten wir die typischen afrikanischen Spezialitäten, wie beispielsweise Crockodil, Springbock oder Kudu. Für mich gab es Bobotie, eine Art Hackfleisch, gemischt mit Bohnen und Käse, dazu Reis. Das Highlight an diesem Abend, war die Liveband, die mit Saxophon, Xylophon, Rasseln und viel Temprament afrikanische Musik erklingen ließ. Da unser Tisch direkt an der Bühne stand, wurden wir und vor allem ich mit ins Programm einbezogen. Ich musste mit dem Sänger tanzen, rasseln und oft klatschen. Nach einem schönen und kulinarischem Abend vielen wir, noch müde vom Vorabend, ins Bett. :)

Am nächsten Morgen weckten uns die Sonnenstrahlen, die ins Zimmer schienen. Das Wetter war endlich wieder besser und wir bereit für den Tafelberg. Nachdem wir uns mit viel Trinken und Stärkungen für unterwegs eingedeckt hatten, ließen wir uns mit einem Taxi zur Tafelberg-Seilbahnstation bringen. Dort teilten wir uns auf. Johanna und ich wollten den Table Mountain zu Fuß erklimmen, der Rest fuhr mit der Bahn nach oben. Nach einer Stunde und 40Minuten kamen wir zwei, nach einem steilen und steinigen Aufstieg auf der Spitze des Tafelbergs an. Die Anstregnung hat sich gelohnt. Ein unglaublich atemberaubender Ausblick, über Kapstadt, den Hafen, auf Robben Island und den Lions Head wurde uns geboten. Da vergaß man glatt den starken und kalten Wind, der da oben wehte. Nach einer heißen Schokolade, einer Brotzeit und ein paar Rundgängen auf dem Tafelberg fuhren wir mit der Seilbahn wieder nach unten. Es war ein grandioser Tag und wir waren unheimlich stolz, eines der sieben neuen Weltwunder bestiegen zu haben. Dazu zählt nämlich der Table Mountain, welcher 1085m hoch ist.

Am frühen Abend bestellten wir Monty nach Kapstadt, der uns abholte und zurück nach Somerset West brachte. Monty ist unser Fahrer, der uns auch immer zur Arbeit fährt oder für andere Wege Taxi spielt. Egal wann, wo und zu welcher Tageszeit, auf Monty ist immer Verlass.

Sonntagabend fiehlen wir, nachdem wir die Neuankömmlinge im Praktikaweltenhaus begrüßt hatten, müde ins Bett. Es war mal wieder ein schoenes Wochenende.

Nun wünsche ich euch noch einen tollen Abend und einen guten Start in die neue Woche. Bis bald! Eure Linda :)

  

 

Die Western Cape Tour

Montag, 10.11.2014

Hallo ihr lieben, ein spannendes und eindruckreiches Wochenende liegt hinter mir, von dem ich euch heute ein bisschen erzählen moechte. Am Freitag Morgen wurden wir von unserem Guid Mudi abgeholt. Mit dem Hotspotbus ging es nach Kayamandi, einer der vielen Townships in Südafrika. Bei einem Rundgang bekamen wir einen Eindruck über das Leben und vor allem die Armut der Menschen im Township. Ich war groeßtenteils echt geschockt über die Zustände die dort herrschen. Zwischen Müll lebende Menschen, die in teilweise nur aus Wellblech zusammengesetzten Hütten leben, auf der Straße Wäsche waschen und trotzdem freundlich sind. In solch einem Moment wird einem erst bewusst, wie gut es uns geht. Anschließend ging es für uns weiter zur Wein- und Käseverkostung ins Fairview Weingut. Dort bekamen wir 6 verschiedene Wein- und Käsesorten zum probieren. Der Käse war Klasse, der Wein war mir zu trocken :) Da es mit Wein aber noch nicht genug sein sollte fuhren wir weiter zum Muratie Weingut. Hier gab es anstatt Käse, Schokolade. Allgemein waren die Weine hier auch süßer und somit meine Favoriten. Nach insgesamt 10 verschiedenen Weinen und 30 Grad Celsius, machten wir uns leicht beschwipst weiter auf den Weg Richtung Franschhoek. Dies ist ein kleines Touristendorf im franzoesischem Stil, welches einen kleinen bunten Markt und viele Souvenirshops zu bieten hat. Hier hatten wir nun Zeit für uns. Nach dem Aufenthalt in Franschhoek ging es weiter zum Cape Agulhas. Dort fließen der Indische und Atlantische Ozean zusammen und ein toller und frischer Meerwind blässt einem um die Ohren. Am Abend beziehen wir unser Hostel. Das Cape Agulhas Backpackers, welches farbenfroehlich und leibevoll mit tollen Sachen eingerichtet ist. Total begeistert von der Unterkunft, packten wir unsere Rucksäcke aus. Anschließend nahmen wir an einem Braai teil. Was in Südafrika eine Art Grillabend ist. Es gab Lamm, Beefwürstchen und Huhn mit Salat und Brot. Getrunken wurde Savanna, ein südafrikansches Bier, das ich sehr lecker finde. Nach einer Runde Billiard, die der Hund gewann, da er immer die Kugeln wegschnappte, ging es ins Bett. Am Samstag ging es dann weiter nach Hermanus, einem Ort am Meer, an dem man die Wale vom Land aus beobachten kann. Leider haben wir keinen zu Gesicht bekommen. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zu Bettys Bay, einer Bucht, in der jede Menge Pingiuine leben. Eigentlich sind diese Tierchen ganz schoen an zu schauen, wenn nur der üble Geruch nicht wäre. Nach einer längeren Fahrt, mit kleinen Stops, erreichen wir Stellenbosch. Dort verbrachten wir unsere zweite Nacht. Leider war das Hostel hier nicht so schoen und auch nicht sauber. Dafür konnten wir in der niedlichen Studentenstadt lecker essen gehen und ganz besondere vierfarbige Cocktails trinken. Die Bar Cubana war voll mit jungen Leuten, die alle das Rugbyspiel verfolgten, was an diesem Abend in jeder Kneipe ausgestrahlt wurde. :) Fragt mich bitte nicht, wer gewonnen hat. Am letzten Tag unserer Tour brachen wir auf nach Hout Bay, einem ebenfalls am Meer liegendem Ort mit kleinem Hafen. Von da aus fuhren wir mit einem Boot raus aufs Meer, um die Robben zu bestaunen, die dort leben. Im Hafen von Hout Bay stehen lauter kleine Fischerboote, aber auch Segelboote und Yachten kann man sehen. Nun ging es weiter zum wohl groeßten Ereignis des Tages, das Kap der Guten Hoffung. Bevor wir jedoch dort ankamen, machten wir noch einen kurzen Stop an einer Straußenfarm. Natürlich durften wir diese großen fiedrigen Voegel auch selbst füttern. Dann war es soweit und ich stand am südwestlichsten Punkt von Afrika, auf den die Afrikaner besonders großen Wert legen. CAPE OF GOOD HOPE Außerdem besuchten wir noch den Cape Point, der gleich neben dem Cape of Good Hope liegt. Wir maschierten hoch hinaus auf einen Aussichtspunkt und genossen die traumhafte Aussicht, auf das Meer die Berge und den Table Mountain Nationalpark. Hier findet man auch die Südafrikanische Nationalblume namens Protea und ganz viele Baboons (Affen), die ziemlich gefährlich werden koennen. Ein anstrengendes, aber sehr interessantes und erlebnisreiches Wochenende endet am Sonntag Abend, als wir müde und kaputt im Praktikaweltenhaus ankommen. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Wochenende geben und wünsche euch nun einen schoenen Abend. Bis ganz bald, eure Linda

Aus dem Kindergarten

Donnerstag, 06.11.2014

 

 

Heute gab es ein großes Erlebniss im Kindergarten. Es war Ninas letzter Tag und wir hatten die Idee, zum Abschied, das Klettergerüst der Kleinen zu bemalen. Gesagt getan. Jeder der Kinder bekam von uns eine Mülltüte zum Schutz. Allein das war fuer die Kinder schon ein rießen Spaß.

Mit Pinsel in der Hand ging es los. Ein farbenfroehliches Klettergerüst entstand und alle waren happy. Anschließend gab es noch leckere Cupcakes, die Nina gebacken und mitgebracht hat.

 

Der Tagesablauf im Kindergarten ist täglich der selbe. Morgens gibt es nach dem Gebet eine Art Brei, der mit Zucker vermischt wird. Danach wird den Kindern in ihren verschiedenen Altersgruppen etwas beigebracht. Leider versteh ich da immer sehr wenig, da sich die Erzieherinnen mit den Kindern auf afrikanisch unterhalten. Aber ich versuche mit Händen und Füßen mit zu machen. Zwischendrin gibt es für alle dann Tee und einen Keks. Dabei sitzen die Kleinen in einem Kreis auf dem Boden. Anschließend wird wieder gespielt, was je nach Wetter, draußen oder drinnen stattfindet.

Die Kinder sind auf uns Voluntere ganz verrückt. Sie nennen uns Dani, was auf deutsch Tante heißt.

Nach meinem zweiten Tag kann ich mir nun auch schon ein paar Namen merken. Saskia, Naomi und Ralph ist ganz einfach. Mayda, Aniq, Rocher, usw. ist dann schon ein wenig komplizierter. Aber am Ende habe ich hoffentlich alle Namen drauf.

 

Nach der Arbeit ging es heute an den Strand, der sehr sehr schoen ist. Das Wasser war eiskalt, aber eine echt gute Erfrischung, nach einem schweißtreibenden Vormittag und 30Grad. Was sich leider nicht verhindern lies, war der starke Wind, der am Meer herrscht. Für Surfer das perfekte Wetter, da es viele große Wellen gibt. Aber zum Sonnen und für die Augen ist es kein Spaß, da der Sand immer durch die Luft fliegt. Heute werden noch Taschen gepackt, denn Morgen geht es auf die Western Cape Tour, von der wir erst am Sonntag wieder kommen werden. Wir übernachten in Hostels und schauen uns die Kapregion an. Deswegen werdet ihr wahrscheinlich erst am Sonntag oder Montag wieder etwas von mir hoehren.

 

Jetzt wünsche ich euch schon mal ein schoenes Wochenende und viel Freude mit den Bildern im Anhang. Bis nächste Woche. Eure Linda

 

Start die erste Woche :)

Mittwoch, 05.11.2014

Gestern (4.11.14) ging es für alle neuen Freiwilligen erst einmal nach Kapstadt. Morgens um acht, wurden wir von Ulrich, einem afrikanischem Fahrer von Hotspot abgeholt. Leider spielte das Wetter anfangs nicht ganz mit. Aber nach einer Weile kam dann doch noch die Sonne raus. Nach einem Spaziergang durch den Company Garden in Kapstadt, ging es weiter auf den Greenmarket square. Dort hatten wir Zeit und kleine Andenken, wie Armbänder, zu kaufen. Auf den Märkten kann man immer gut Handeln. Für mich gab es eine Südafrikanische Flagge. 

Anschließend ging es weiter zu einem Aussichtspunkt, von dem wir prima über Kapstadt schauen konnten und vor allem auf das Station. Das jeder von euch durch die Fussballweltmeisterschaft 2010 kennt. Auf dem Aussichtspunkt wurde uns außerdem noch ein Kanonenschuss der Extraklasse vorgeführt. 

Nach einer schönen Fahrt entlang am Meer, hielten wir an der Waterfront. Dort hatten wir wieder Zeit für uns. Das Highlight dort, war ein rießiger Weihnachtsbaum und der Tafelberg, den wir aber leider durch die Wolken nicht sehen konnten. 17.00 Uhr ging es dann zurück nach Somerset West. Nach ein wenig Erholung, ließen wir uns nach Strand fahren, ein kleiner Ort direkt neben Somerset West. Nach ein paar Minuten durchatmen am Meer, ging es ins Casa zum Abendessen und Cocktailtrinken. Ein Cocktail kostet hier in der Happy Hour 29Rand, das sind umgerechnet ca. 2 Euro. Also ein echtes Schnäppchen. 

 

Heute hatte ich meinen ersten Arbeitstag. Ich werde immer Morgens um 8 mit ein paar anderen von Vinz abgeholt. Der bringt uns in die jeweiligen Projekte. In meinem Kindergarten, der in den Winelands liegt, sind ca. 25 Kinder im Alter von 1,5 - 5 Jahrenm drei Erzieherinnen und eine Köchin. In ein paar Tagen, wenn ich ein bisschen was erlebt habe, werde ich euch einmal die ein oder andere Story erzählen. Fakt ist, die Kinder sind unheimlich goldig und man kann die 
Kindergärten hier, nicht mit deutschen vergleichen. Nachdem wir die Kinder Mittags ins Bett gebracht haben, werden wir auch schon wieder abgeholt. Der Nachmittag gehört so zu sagen immer uns. Was wir natürlich nutzen. Heut geht es noch in die Mall, ein großes Einkaufszentrum in Somerset West. Morgen wollen wir das erste mal baden an den Strand. 

Bilder

Montag, 03.11.2014

Mein erster Eintrag aus South Africa :)

Montag, 03.11.2014

Hallo ihr Lieben, 

nach 2,5 Wochen bin ich nun wieder in der Zivilisation angekommen und bin wieder mobil :)

Ich bin gut im Regenbogenland angekommen und hab auch schon jede Menge erlebt. Die ersten beiden Wochen war ich im Balule Reservat, welches direkt an den Krueger Park grenzt. Da unser eigentliches Camp von afrikanischen Kirchenleuten besetzt war, verbrachten wir die ersten vier Naechte in einem richtigen Bushcamp. Hier gab es weder fliessendes Wasser noch Strom. Wir schliefen in Zelten auf Luftmatratzen. Es gab eine "Kueche" die aus Stoecken und Wellblech zusammengebaut war, in der wir jeden Abend auf Feuer oder Gasherd unser Abendessen zubereiteten, wenn nicht gerade die Affen mal wieder unsere Lebensmittel geklaut haben. Da kam ab und an auch mal vor. 

Nach diesen vier Naechten, in denen wir auch zweimal richtig nass wurden, weil ein heftiger Hagelsturm ueber uns hinweg fegte, durften wir endlich ins richtige Camp umziehen. Auf uns warteten ein gutes Bett, eine schoene Dusche und vor allem ein Dach ueber dem Kopf. 

Das Struwig Camp, besitzt sogar einen Pool, mit Blick auf den Fluss, den wir in unserer Freizeit viel nutzten. Das Wetter hat bis jetzt auch immer gut mitgespielt. Ab und an ist es ein wenig kaelter, aber die meiste Zeit begleitet uns Sonnenschein :) (38Grad = der bis jetzt waermste Tag).

Meistens fuhren wir schon Morgens halb oder um sechs raus, um die Tiere zu beobachten, sie zu zaehlen oder andere Arbeiten wie das Bauen von Wegen und Rampen oder das Beseitigen von umgekippten Baeumen zu erledigen. Wir hatten jede menge Freizeit, in der wir viele Spiele spielten, lesten oder schliefen. 

Dienstags Vormittags hatten wir immer frei, da unser Guids fuer und einkaufen fuhren. Meistens stand dann der Campputz auf dem Programm. Jeder musste die ihm taeglich zugewiesenen Arbeiten ordentlich erledigen. :) Im Camp durfte auch nicht geschrien oder gerannt werden, da man ja so zu sagen von vielen Raubtieren umgehen war. Besonders Nachts hoerte man die Loewen schreien oder die Nilpferde am Fluss unterhielten sich ausgiebig :)

In Afrika gibt es die BIG 5, das sind Elefant, Nashorn, Bueffel, Loewe und Leopard. Die beiden letzten habe ich in freier Wildbahn leider nicht gesehen, sondern nur in einem Projekt, in dem kranke und verletzte Tiere wieder aufgepeppelt werden. Der Name der Station ist Moholoholo und wir machten einen unserer Ausfluege dort hin. Dort durften wir auch einen Geparden streicheln. 

Der zweite Ausflug ging dann zum Blyde Canyon. Ein unglaublich toller Ausblick wartete dort auf uns. Ausserdem besuchten wir nich Harries Pancakes (sehr lecker) und verschieden Wasserfaelle. 

Nach zwei Wochen war das Abenteuer Wildlife und somit das Leben zwischen zahlreichen Spinnen, Schlangen, Skorpionen und anderen Tierchen vorbei.

Seit Samstag bin ich nun in Somerset West, einem kleinem Staedtchen in der Naehe von Kapstadt. Hier wohne ich mit 14 anderen Maedchen im Praktikawelten Haus. Ab Mittwoch beginnt hier mein Sozialprojekt. Bis dahin erhalten wir Einfuehrungen und bekommen die Umgebung gezeigt. Gestern waren wir schon auf einer Township Party. Um hinein zu kommen, musste man sich an eine lange Menschenschlange anstellen und Fleisch kaufen. Nach 1,5 Stunden warten, hatten wir endlich unseren Stempel. 

Ich hoffe ihr habt erst mal einen kleinen Überblick. Da ich noch ein wenig mit der Englischen Tastatur kämpfe, schaut bitte nicht zu sehr auf die Rechtschreibung. Im Anhang seht ihr ein paar Bilder :) 

Bis ganz bald. Linda 

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Hallo mein Name ist Linda und ich werde bald eine längere Zeit in dem Land Südafrika verbringen. Ihr könnt gerne meine Blogeinträge kommentieren oder mich über das Kontaktformular anschreiben.

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